Die Amnesty-Hochschulgruppe an der FU-Berlin

Amnesty International ist eine weltweite, von Regierungen, politischen Parteien, Wirtschaftsinteressen, Ideologien und Religionen unabhängige Menschenrechtsorganisation, die auf der Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und anderer internationaler Menschenrechts-abkommen handelt. Amnesty setzt sich für die Durchsetzung dieser Rechte ein, dokumentiert Menschenrechtsverletzungen auf der ganzen Welt und klagt sie konsequent an.
In Berlin gibt es ungefähr 40 verschiedene Amnesty-Gruppen. Eine davon sind wir, die Hochschulgruppe an der Freien Universität Berlin. Sie gründete sich im Sommersemester 1993 am Otto-Suhr-Institut. Bei uns engagieren sich etwa 15-20 Studierende aller Semester und Fachrichtungen.

Wir machen vor allem Öffentlichkeitsarbeit. So organisieren wir immer wieder größere Veranstaltungen wie die traditionellen Human Rights Lectures, die Themen wie Todesstrafe, Rüstungstransfers oder Soziale Menschenrechte behandelten. Die Ergebnisse der Human Rights Lectures wurden auch in Sammelbänden publiziert.
Weitere Veranstaltungen:

  • Podiumsdiskussionen zu Themen wie der Politik der Bundesregierung gegenüber China oder der Menschenrechtssituation im Kosovo
  • Vorträge, z.B. zu Frauenrechten in Afghanistan oder den sozialen und ökologischen Folgen der Aluminiumgewinnung in Brasilien
  • Lesungen und Benefizkonzerte, wie die Tucholskyabende oder die Reihe "Lesen für die Menschenrechte" mit Berliner AutorInnen. In diesem Rahmen haben u.a. die AutorInnen Jens Sparschuh, Kerstin Hensel, Ingo Schulze, Michael Ebmeyer, Christoph Hein, Daniela Dahn, Rajvinder Singh, Jochen Laabs, Michael Rutschky und Klaus Kordon zu Gunsten von Amnesty gelesen.
  • Sammelaktionen und Infomationsstände auf Kongressen, Konzerten und anderen Veranstaltungen

Am 18.07.2007 wurde im Tagesspiegel ein Artikel über die Arbeit der Amnesty International Hochschulgruppe an der FU Berlin veröffentlicht.