Rückblick auf 2008

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDF 

60 Jahre AEMR

60-jähriges Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte am 10.12.2008

Am 10.12.2008 wurde das 60-jährige Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte mit einer großen Kerzenaktion auf dem Pariser Platz gefeiert. Auch von unserer Gruppe waren zahlreiche Mitglieder dabei und halfen mit, den Platz vor dem Brandenburger Tor in ein Lichtermeer zu tauchen!  Im Vorfeld des Jubiläums haben wir an der FU Berlin auch andere Studentinnen und Studenten mit Kerzen, Flyern und Postkarten zur großen Veranstaltung auf dem Pariser Platz eingeladen.

 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDF 

Theaterstück „Kindersoldaten“

Unterschriftenaktion am 6. Juni

In diesem Sommer wurde am Theater an der Parkaue das Stück „Kindersoldaten“ von dem Regisseur Hans-Werner Kroesinger gezeigt (Uraufführung 20. Mai 2008). „Kindersoldaten“ hat dokumentarischen Charakter und macht dem Publikum laut Aussage Kroesingers eher ein „Arbeits- als ein Erlebnisangebot“. Es wird nämlich nicht die „spannende Geschichte“ eines Einzelschicksals erzählt: Vielmehr wird das Publikum mit einer sehr hohen Anzahl an Fakten konfrontiert. Wer dieses Stück gesehen hat, weiß ziemlich genau Bescheid über das Phänomen der Ausbeutung von Kindern für kriegerische Zwecke.

Diese Ausbeutung ist eine Menschenrechtsverletzung, gegen die wir als AI-Hochschulgruppe Stellung beziehen wollten. Daher waren wir am 6. Juni vor der Aufführung des Stückes präsent, verteilten Informationsmaterial und sammelten Unterschriften für ein Programm zur Entwaffnung, Demobilisierung und Reintegration ehemaliger KindersoldatInnen in der Demokratischen Republik Kongo. Wir stießen auf reges Interesse: An diesem Abend und in den folgenden Tagen unterschrieben insgesamt 181 Menschen die an den kongolesischen Präsidenten Joseph Kabila gerichtete Petition.

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDF 

Demonstration zur Solidarität mit Tibet

Am Sonntag den 20. April beteiligten sich Mitglieder unserer Gruppe an einer Demonstration zur Solidarität mit friedlichen DemonstrantInnen in Tibet. Zu der Demonstration, die mit einer Kundgebung am Brandenburger Tor abgeschlossen wurde, hatten neben dem Amnesty International Bezirk Berlin-Brandenburg auch die International Campaign for Tibet, die Tibet Initiative Deutschland, der Verein der Tibeter in Deutschland und die Gesellschaft für bedrohte Völker aufgerufen.

Im Zuge der Niederschlagung der Proteste in Tibet im Vorfeld der Olympischen Spiele ist es zu schweren Menschenrechtsverletzungen gekommen; seit Monaten geht die chinesische Regierung außerdem verstärkt gegen  Kritiker im Land vor. Daher forderten wir jetzt: Nein zu Menschenrechtsverletzungen in Tibet! Schutz von Menschenrechtsverteidigern in China! Dialog statt Gewalt!

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDF 

Infostand vor der Mensa

Am 15.04.2008 haben wir das Sommersemester mit einem Infostand vor dem Eingang der großen Mensa eröffnet. Dabei verteilten wir auch Flyer, die z.B. auf unsere Vorlesungsreihe, die HRL, hinwiesen, die in diesem Jahr die "60 Jahre Allgemeine Erklärung der  Menschenrechte" (1948 bis 2008) zum Thema hat. Auch auf Stellwänden gab es dazu Informationen, ebenso zu unserem zweiten  Schwerpunkt des Standes,  einer Aktion zu der ca. 1 Jahr lang bis Herbst 2008 laufenden  weltweiten Kampagne von AI. "Burundi: No protection from rape in war and peace"  -http://www.amnesty.org/en/library/info/AFR16/002/2007 - "Burundi: Kein  Schutz vor Vergewaltigung im Krieg wie im Frieden".

Dabei geht es v.a. darum, zusammen mit speziellen Frauenrechts- und Menschenrechts-Organisationen aus Burundi selbst,  die Regierung an ihren eigenen demokratischen Anspruch zu erinnern und dazu  zu bewegen, dass sich die Lage der Frauen in Burundi, die vergewaltigt  wurden oder Gefahr laufen, es zu werden, signifikant verbessert:

 

1.      Frauen deutlich besser als bisher über ihre Rechte zu informieren,

2.      für eine bessere Aufklärung der Fälle zu sorgen (Polzei & Justiz dazu anhalten, hier Verbesserungen zu erreichen),

3.      landesweit ein flächendeckendes Netz von Stellen für medizinische, soziale und juristische Beratung und Betreuung einzurichten,  einschließlich konkreter Hilfe in sozialer Notlage (z.B. wenn eine Frau  nach einer Vergewaltigung aus der Familie oder dem Dorf verstoßen wurde...).

 

Insgesamt haben wir zusammen mehr als 100 Unterschriften erhalten, die über das Bezirksbüro als Petition an den Präsidenten und andere wichtige Politiker in Burundi gesendet wurden.