Fotoausstellung in der Universitätsbibliothek
Bericht über die Vernissage
Unter dem Titel „25 Jahre Bhopal – warten auf Gerechtigkeit“ fand am 22. Juni 2009 die Vernissage zur Bhopal-Fotoausstellung in der Zentralbibliothek der FU Berlin statt.
Zentrales Anliegen der Amnesty International Studentengruppe ist das Erinnern an die bisher größte Chemiekatastrophe in der Geschichte der Menschheit, die „Bhopal Gas Tragedy“ von 1984. Bewusst wurde versucht durch eine Auswahl an deutlichen Fotografien und umrahmender Hintergrundinformation von damals und heute eine Sensibilisierung für das immer noch bestehende Unrecht in Bhopal zu kreieren.
Eine Reihe von RednerInnen führte dabei das Publikum in den Themenkomplex ein.
Eröffnet wurde die Vernissage durch eine Theateraufführung mit anschließender Rede des
Universitätsbibliothek-Präsidenten Dr. Ulrich Naumann, welcher über den wichtigen Beitrag der
Ausstellung zum Selbstverständnis der Universität sprach. Der Indien-Referent des AI Bezirks Berlin-Brandenburg, Dr. Michael Gottlob, zeigte als zweiter Redner insbesondere den signifikanten Einfluss auf, den Amnesty International als ganzes weltweit besitzt, indem er eine direkte Verbindung zwischen dem Spannungsfeld Menschenrechte-Industrie und Bhopal zog. Als dritte und letzte Rednerin ging Ausstellungs-Mitinitiatorin Katrin Strohmaier schließlich auf den Beitrag der UnterstützerInnen der FU Studentengruppe ein und dankte der Vielzahl helfender Hände. Zum Abschluss wurde eine etwa zehnminütige Dokumentation zur Unglücksnacht von 1984 gezeigt und die Gäste ließen die Ausstellung auf sich wirken.
[Raik Otto]



