Vortrag und Diskussion mit dem ehemaligen Guantanamo Häftling Moazzam Begg
Freitag, 12. Februar, 18:30 Uhr
Technische Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135
Hauptgebäude, Raum H 1028
Moazzam Begg (Leiter Cageprisoners, ehem. Guantánamo-Häftling)
Zachary Katznelson (Reprieve, Anwalt)
Sophie Weller (Center for Constitutional Rights [CCR], Anwältin)
Maja Liebing (Amnesty International, Amerika-Referentin)
Seit acht Jahren steht das US-Gefangenenlager Guantánamo für Folter und mangelnde Rechtsstaatlichkeit im Kampf gegen den Terrorismus. Moazzam Begg ist einer der etwa 800 Menschen, die seit Eröffnung des Lagers dort inhaftiert waren. Drei Jahre lang wurde er in Kandahar und Bagram (Afghanistan) und in Guantánamo festgehalten, wurde körperlich und psychologisch gefoltert, ohne jemals einer Straftat angeklagt zu werden.
Heute setzt er sich im Rahmen seiner Arbeit mit der Menschenrechtsorganisation Cageprisoners für die Rechte von Guantánamo-Häftlingen ein. Etwa 40 Häftlinge könnten sofort freikommen, wenn sich Länder zu ihrer Aufnahme bereit erklären würden. Warum auch Deutschland hierzu bereit sein sollte, erklärt Moazzam Begg gemeinsam mit der Gefangenenhilfsorganisation Reprieve und der US-amerikanischen Anwaltsorganisation CCR.
Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache ohne Übersetzung statt.

