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Die nächsten Termine...
- Menschenrechtskino: Lotería
10 Februar 2010 (16:00)
- Vortrag und Diskussion mit dem ehemaligen Guantanamo Häftling Moazzam Begg
12 Februar 2010 (18:30)
- Gruppentreffen
15 Februar 2010 (20:00)
News von amnesty.de...
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Vortrag und Diskussion mit dem ehemaligen Guantanamo Häftling Moazzam Begg
Freitag, 12. Februar, 18:30 Uhr
Technische Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135
Hauptgebäude, Raum H 1028
Moazzam Begg (Leiter Cageprisoners, ehem. Guantánamo-Häftling)
Zachary Katznelson (Reprieve, Anwalt)
Sophie Weller (Center for Constitutional Rights [CCR], Anwältin)
Maja Liebing (Amnesty International, Amerika-Referentin)
Seit acht Jahren steht das US-Gefangenenlager Guantánamo für Folter und mangelnde Rechtsstaatlichkeit im Kampf gegen den Terrorismus. Moazzam Begg ist einer der etwa 800 Menschen, die seit Eröffnung des Lagers dort inhaftiert waren. Drei Jahre lang wurde er in Kandahar und Bagram (Afghanistan) und in Guantánamo festgehalten, wurde körperlich und psychologisch gefoltert, ohne jemals einer Straftat angeklagt zu werden.
Heute setzt er sich im Rahmen seiner Arbeit mit der Menschenrechtsorganisation Cageprisoners für die Rechte von Guantánamo-Häftlingen ein. Etwa 40 Häftlinge könnten sofort freikommen, wenn sich Länder zu ihrer Aufnahme bereit erklären würden. Warum auch Deutschland hierzu bereit sein sollte, erklärt Moazzam Begg gemeinsam mit der Gefangenenhilfsorganisation Reprieve und der US-amerikanischen Anwaltsorganisation CCR.
Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache ohne Übersetzung statt.
Flüchtlingsschutz wird in den EU-Mitgliedsstaaten heute stärker als Schutz vor Flüchtlingen, denn als effektiver Schutz von Flüchtlingen verstanden. Zugang zu einem fairen Asylverfahren in der EU zu erhalten, ist heute kaum noch möglich. Die EU-Außengrenzen werden immer strenger überwacht. Die besonderen Schutzbedürfnisse von Asylsuchenden werden dabei nicht ausreichend berücksichtigt. Fälle, in denen über die Misshandlung von Migranten und Asylbewerbern berichtet wird, sind keine Seltenheit.
Mit einer Standaktion am Samstag, 23.01.10, auf dem Platz an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche will die Amnesty International Fu Hochschulgruppe deshalb über die Asyl- und Migrationspolitik der EU informieren und Unterschriften und Spenden sammeln.
In einem Rollenspiel werden EU-Bürger, Grenzpolizisten und Asylsuchende dargestellt. Wenn ihr die Aktion unterstützen wollt, beteiligt euch!
Wann: Samstag, 23.01.2010
Aufbau: ab 12.00 Uhr
12.30 bis 15.30 Uhr
Abbau: bis 16:00
(4 Schichten à 60 Minuten)
Wo: Platz an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche; zwischen der Kirche, dem Springbrunnen und der Tauentzienstraße/Kurfürstendamm
Ansprechpartner: Stefan Landt, Email: st.landt@web.de
Text und Fotos von Paula Schwarz
In der Nacht des 2. Dezember 1984 ereignete sich im nordindischen Bhopal ein folgenschwerer Unfall: Tonnen hochgiftiger Industriegase konnten ungehindert aus einer Chemiefabrik des US-Unternehmens Union Carbide Corporation entweichen.
Innerhalb weniger Tage starben über 7.000, im Laufe der folgenden Jahrzehnte über 22.000 Menschen an den Folgen der Gaseinwirkungen.
Bis zu 500.000 Menschen erlitten außerdem schwerwiegende Verletzungen. Viele wurden arbeitsunfähig oder haben noch immer unzureichenden Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Zum 25. Jahrestag dieser größten Industriekatastrophe der Menschheitsgeschichte versammelten sich mehr als 50 Aktivisten aus ganz Berlin. Ziel war es zu verhindern, dass Katastrophen wie diese von der Öffentlichkeit, den Regierungen und den Konzernen in Vergessenheit geraten bzw. mutwillig verdrängt werden.
Die Abhaltung der Mahnwache sollte außerdem das Unternehmen Union Carbide Corporation (2001 aufgekauft durch den multinationalen Großkonzern Dow Chemical), welches sich nicht für die Beseitigung des von ihm hinterlassenen Chemiemülls verantwortlich fühlt, drängen, aktiv zur Säuberung der verseuchten Region beizutragen. Zuzüglich muss die Regierung Indiens von ihrer momentanen Verdrängungstaktik der Region gegenüber abkehren und die Folgen Katastrophe angemessen beseitigen.
Noch heute sterben eine Mehrzahl von Menschen an den Folgen der Katastrophe. Kinder kommen mit Behinderungen zur Welt. Die Lebenserwartung der Region liegt dementsprechend unter der des indischen Durchschnitts.
Amnesty International hat der Kälte zum Trotz durch Aktionen am Brandenburger Tor und der Indischen Botschaft einen Teil dazu beigetragen, die Öffentlichkeit auf die Katastrophe in Bhopal aufmerksam zu machen. Als Ergebnis strahlte am darauf folgenden Abend die ARD einen Bericht zur Katastrophe in Bhopal in ihren Tagesthemen aus.
Wir bedanken uns bei allen Aktivisten für ihren Einsatz und bitten weiterhin bei folgenden Projekten um Unterstützung.
Unsere Stimme ist unsere Kraft, und nur gemeinsam sind wir laut genug!
Am 8. Dezember wird der Film We Want (U) To Know im Rahmen eines Kambodscha Themenabends im Babylon Kino ab 18:30 vorgeführt. In diesem Film beschreiben einfache Dorfbewohner vor dem Hintergrund der aktuellen Khmer Rouge Prozesse ihre Schreckenserfahrungen unter den Khmer Rouge. Neben der Möglichkeit mit der Regisseurin zu diskutieren werden auch Einheimische von ihren Erfahrungen berichten.
Das komplette Programm ist --> HIER <-- zu finden.
Anlässlich des 25. Jahrestages des größten Unfalls der Industriegeschichte rufen die Hochschulgruppen von FU und TU sowie die Indien-Kogruppe von Amnesty International zur Beteiligung an einer Mahnwache in Berlin auf.
Mit ihr sollen die amerikanische Firma Dow Chemical und die indische Regierung an ihre Verantwortung erinnert werden, endlich für die Dekontamination des Fabrikgeländes, die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser und die Entschädigung der Opfer zu sorgen. Bei dieser Gelegenheit werden auch die aus ganz Deutschland eingesandten Petitionslisten der Botschaft übergeben.
Die neunstündige Mahnwache findet statt am:
Mittwoch, 2. Dezember 2009
12:00 – 15:30 Uhr: Brandenburger Tor (Pariser Platz)
15:30 – 21:00 Uhr: Indische Botschaft (Tiergartenstraße 17)
Die Petition kann unterzeichnet werden auf: www.amnesty.de/bhopal
Es wird wohlkoordinierte Aktionen, wie Giftgaswolkensimulation und die-ins geben. Jeder ist willkommen und wichtig. Je mehr wir sind desto eindruckvoller wird die Aktion und desto mehr Spaß wird sie auch machen!
Link zum Text "WE ARE NOT FLOWERS, WE ARE FLAMES"
Die Amnesty International Hochschulgruppe der Freien Universität Berlin veranstaltet im Wintersemester 2009/2010 eine Filmreihe mit Spielfilmen und Dokumentationen mit Bezug zu Menschenrechten und Menschenrechtsverletzungen.
Das Menschenrechtskino findet ab dem 28. Oktober 2009 jeden Mittwoch um 16 Uhr im Hörsaal 1a in der Rostlaube statt. Los geht's mit Hotel Ruanda.
Zu einigen Filmen sind Referenten von Amnesty International und anderen NGOs, die zum jeweiligen Thema arbeiten, eingeladen.
Das Programm mit den einzelnen Filmen findet Ihr im Terminkalender sowie auf dem folgenden Flyer.
Der Eintritt ist frei.
Wir freuen uns auf Euer Kommen!
Am vergangenen Mittwoch haben die Human Rights Lectures mit dem Titel "Menschenrechte in Europa" an der Humboldt Universität Berlin begonnen.
Eine Übersicht über die einzelnen Vorlesungen hält der Flyer bereit:
Vor fast 25 Jahren kamen im indischen Bhopal bei einem verheerenden Giftgasunfall Tausende Menschen ums Leben, Unzählige wurden verletzt. Vom 17. bis 30. Oktober 2009 reisen Zeitzeugen aus Bhopal und England mit einem Info-Bus durch Deutschland. Zusammen mit Amnesty-Aktivisten in den jeweiligen Städten informieren Sie über die aktuelle Situation in Bhopal.
Die Hochschulgruppe der Freien Universität Berlin, die im vergangenen Semester bereits die Fotoausstellung zum Thema Bhopal im Foyer der Universitätsbibliothek ausgestellt hat, ist mit für das Programm in Berlin verantwortlich.
Weitere Informationen unter:
In Berlin stehen unter anderem folgende Termine an:
Am Montag, den 26. Oktober 2009 wird es um 19.30 Uhr eine Informations- und Diskussionsveranstaltung mit den Aktivisten im Haus der Demokratie und Menschenrechte (Greifswalder Straße 4) geben. Für eine Simultanübersetzung ist gesorgt.
Am Dienstag, den 27. Oktober 2009 wird der Bus ab 14 Uhr an der FU halt machen und es bietet sich die Möglichkeit, mit den Betroffenen direkt ins Gespräch zu kommen.
Wo: Vor dem Haupteingang Habelschwerdter Allee 45 (U Dahlem Dorf, U Thielplatz, Bushaltestelle Hittorfstr.)
Wir freuen uns sehr, wenn Ihr uns und dem Bus-Team einen Besuch abstattet!


DU WILLST
... dafür sorgen, dass die Menschenrechte geschützt werden?
... Regierungen auf Menschenrechtsstandards festnageln?
... wachsam sein, wenn es um den Schutz von Flüchtlingen geht?
... „Nein“ zu unfairen Prozessen sagen?
... mit Eilaktionen gegen die Todesstrafe protestieren?
... auch andere für die Wahrung der Menschenrechte gewinnen?
...DANN MACH ES!
Wie? Das erzählen wir dir auf unserem Informationsabend!
Wann? Montag, den 19.10.2009, 20 Uhr
Wo? Martin Niemöller Haus, Pacelliallee 61, U3 Dahlem Dorf
Wer und Was? Die Amnesty International Hochschulgruppe an der FU Berlin stellt ihre Arbeit vor und informiert über die Möglichkeiten, mitzumachen und sich gemeinsam für die Menschenrechte einzusetzen.
Wir freuen uns auf euch!
Bei Fragen, schreibt einfach eine Mail an gruppe@amnesty-fu-berlin.de
Die Termine für unsere Gruppentreffen stehen nun für das gesamte Semester fest.
Die ersten Gruppentreffen finden am 12. Oktober und am 2. November statt.
Für Interessierte bieten wir insbesondere am 19. Oktober einen Infoabend an. Auf diesem wird sich die Gruppe und die geplanten Aktionen vorstellen.
Die Gruppentreffen und der Infoabend finden im Martin Niemöller Haus (Pacelliallee 61, 14195 Berlin, U3, X11, X83, 110) statt.
Weitere Termine sind in unserem --> Terminkalender <-- vermerkt.
Aktualisiert (Montag, 28. September 2009 um 22:28 Uhr) Donnerstag, 03. September 2009 um 14:43 Uhr
Was: Mahnwache vor der russischen Botschaft
Wann: 4. September 2009, 18:30
Wo: Vor der russischen Botschaft, Unter den Linden 63 - 65
Am kommenden Freitag wird ab 18:30 erneut eine Mahnwache vor der russischen Botschaft stattfinden. Die Mahnwache soll auf die schwierige Situation von Menschenrechtsvertretern und kritischen Journalisten aufmerksam machen. Weitere Informationen sind in der offiziellen Ankündigung (siehe unten) enthalten.
Link zur offiziellen Ankündigung
In der Nacht des 2. Dezember 1984 ereignete sich im nordindischen Bhopal ein folgenschwerer Unfall: Tonnen hochgiftiger Industriegase konnten ungehindert aus einer Chemiefabrik des US-Unternehmens Union Carbide Corporation entweichen.
Innerhalb weniger Tage starben über 7.000, im Laufe der folgenden Jahrzehnte über 22.000 Menschen an den Folgen der Gaseinwirkungen.
Bis zu 500.000 Menschen erlitten außerdem schwerwiegende Verletzungen. Viele wurden arbeitsunfähig oder haben noch immer unzureichenden Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Obwohl Union Carbide im Vorfeld des Unfalls viele der vorgeschriebenen Sicherheitsstandards aus Kostengründen vernachlässigt hatte, weigert sich das Unternehmen, das mittlerweile von Dow Chemical übernommen wurde, bis zum heutigen Tag, das Gelände zu dekontaminieren und die Opfer angemessen zu entschädigen.
Aufgrund eines außergerichtlichen Vergleichs zwischen der indischen Regierung und dem Konzern ist nach wie vor niemand für das Gasunglück und seine Folgen zur Verantwortung gezogen worden.
25 Jahre nach der größten Chemiekatastrophe aller Zeiten, will die Amnesty International Hochschulgruppe der Freien Universität Berlin in Kooperation mit Greenpeace an die Folgen dieser vermeidbaren Tragödie erinnern. Die Fotoausstellung „Bhopal 1984 – die Chemiekatastrophe. 25 Jahre Warten auf Gerechtigkeit“ im Foyer der Universitätsbibliothek soll einen Einblick in Themen wie Ursachen, Langzeitwirkungen, Gerichtsverfahren und Protestbewegungen geben.
Video von Amnesty Frankreich zum Thema Petitionen
Podiumsdiskussion am 10. Juni
"Wieviel Verantwortung sollten Unternehmen tragen?" ist eine entscheidende Frage, die im menschenrechtlichen Dialog mit Unternehmen oft aufgeworfen wird. Aufbauend auf den bisherigen Veranstaltungen der Human Rights Lectures, wird diese deshalb am Mittwoch, den 10. Juni, ausführlich aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert.
Die Diskutanten Dr. Lin-Hi, Köster (LL.M.) und Neuhäuser (M.A.) entstammen verschiedenster Fachrichtungen - nämlich der Wirtschaftsethik, dem Völkerrecht und der Philosophie.
Die Human Rights Lectures finden jeden Mittwoch um 16 Uhr c.t. in der Silberlaube, Habelschwerdter Allee 45 im Raum KL 25/134 statt.
Hinweis: Die Folien der Vorlesungen findet ihr als Untermenüpunkte des Programms 2009 auf dieser Homepage. Zusätzlich zu den Folien sind teilweise auch Zusammenfassungen vorhanden.
Amnesty im Web 2.0
Deutscher Amnesty International-Kanal auf YouTube: http://www.youtube.com/amnestydeutschland
Englischer Amnesty International-Kanal auf YouTube: http://www.youtube.com/user/AmnestyInternational
MySpace-Profil von Amnesty International Deutschland: http://www.myspace.com/amnestygermany
Facebook-Profil von Amnesty International Deutschland: http://www.facebook.com/pages/Amnesty-International-Germany/27352749603?ref=mf
Amnesty International auf Twitter: http://twitter.com/amnesty_de
Freudige Nachrichten von unserem Einzelfall: Binayak Sen ist frei!!
Näheres auf der Internetseite der Indien-Kogruppe.
Auch wenn man nicht weiß, welchen Einfluss der internationale Druck auf die Entscheidung genau gehabt hat, ist die zeitliche Nähe zu den Aktionen am Jahrestag auffällig :-)
An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön auch von Michael (Kogruppe) an alle, die sich an den Aktionen für Dr. Sen beteiligt haben!
Free Binayak Sen - Mahnwache vor der Indischen Botschaft Berlin
Am Donnerstag, dem 14. Mai 2009, fand um 15:00 vor der indischen Botschaft eine Mahnwache für unseren Einzelfall, Binayak Sen, statt.

Sen ist ein indischer Arzt und Menschenrechtsverteidiger, der am Donnerstag vor 2 Jahren willkürlich inhaftiert wurde und bis heute kein faires Gerichtsverfahren bekommen hat.
Er ist in schlechtem gesundheitlichen Zustand und braucht dringend medizinische Versorgung, die ihm bisher verwehrt wird.
Am Donnerstag fanden anlässlich des Jahrestags seiner Inhaftierung in London, Edinburgh und Bristol Demonstrationen statt - und wir in Berlin haben uns mit der Mahnwache angeschlossen.
Es war die erste größere Aktion zu unserem Einzelfall und wie die Indien Kogruppe berichtet, vor der indischen Botschaft wirksamer als man denkt!
Weitere Informationen:
Free Dr. Binayak Sen Campaign (mit Fotos der weltweiten Proteste und Mahnwachen)
Free Dr. Binayak Sen Campaign - Beitrag über die Berliner Mahnwache
Leitfaden für Neumitglieder als PDF
Am 22. April fand die erste Vorlesung der diesjährigen Human Rights Lectures statt. Mit knapp 100 Besuchern war die erste von 13 Vorlesungen ein voller Erfolg.
In der Einführungsveranstaltung hat Frau Dr. Katharina Spieß, Referentin für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte bei Amnesty International e.V., den Themenkomplex "Unternehmen und Menschenrechte" umrissen. Dabei ging sie neben Beispielen vor allem auf Verhaltenskodizes von Unternehmen und die Frage der Verantwortung der Staaten ein.
Human Rights Lectures 2009
Jedes Sommersemester veranstalten wir die Human Rights Lectures - eine Vorlesungsreihe zu einem aktuellen Menschenrechtsthema. Unter dem Titel "Eine Frage der Ehre? Menschenrechtliche Verantwortung von Unternehmen im 21. Jahrhundert" wenden wir uns dieses Jahr Unternehmen als Akteuren bei Menschenrechtsverletzungen zu. Unser Ansatz ist hierbei wie jedes Jahr interdisziplinär: Wir haben Vertreter der Wissenschaft, Politik, Gewerkschaften und NGOs eingeladen um dieses wichtige Thema zu diskutieren.
Die Human Rights Lectures finden beginnend am 22. April jeden Mittwoch von 16-18 Uhr im Raum KL 25 / 134 in der Silberlaube, Habelschwerdter Allee 45 statt.
Sofern Ihr unsere Vorlesungsreihe unterstützen möchtet, bitten wir Euch den Flyer oder die Plakate an Freunde oder Bekannte zu versenden, um sie auf die Vorlesungsreihe aufmerksam zu machen!
von Sander Fuchs
Vor 60 Jahren wurde die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" von der Generalverammlung der Vereinten Nationen verkündet und gilt seither als Grundlage des humanitären Völkerrechtes.
Die Präambel ebendieser Erklärung enthält eine sehr bedeutsame Passage, in der sie verlangt, dass
"jeder Einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern."
Alle Organe der Gesellschaft - darunter sind eben nicht nur staatliche, sondern auch und in großem Maße wirtschaftliche und gewerkschaftliche Teile unserer modernen Weltgesellschaft zu verstehen.
Weiterlesen: Menschenrechtsverletzungen durch Unternehmen — ein Überblick
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